Sonntag, 26. Juli 2015

Zarter Nektarinen-Brombeer-Cheesecake (raw, vegan und glutenfrei)

Es ist mal wieder Zeit für eine Rawtorte (ja, ich weiss, das letzte Mal ist noch nicht lange her ;))! Und was eignet sich für eine solche besser als der Geburtstag meiner geliebten Schwester Artemis? Sie wird heute 22 und als eines meiner vielen Geschenke habe ich ihr diese leckere Torte zubereitet ;). Artemis war eigentlich die erste der Familie, die auf den Vollwertzug aufsprang und lange versuchte sie mich zu überzeugen, mit Vollwertgerichten zu experimentieren. Doch erst im Laufe meines Blogs begann ich nach und nach manche Dinge vollwertig zuzubereiten und schliesslich auch ganze Gerichte. Für Artemis backe und koche ich immer gerne, denn sie ist ein grosser Fan meiner Gerichte und besonders meiner Torten. Ich kann mir stets sicher sein, dass sie sie mit Genuss und Freude verspeist. Die fruchtigen Hauptbestandteile meiner Torte sind Nektarinen und Brombeeren, die sich mit den Cashews zu aromatischen Moussen vereinigen. Der weisse Nektarinen-Cheese und der lilafarbene Brombeer-Cheese in Kombination sind auch noch was fürs Auge; denn dieses isst ja bekanntlich mit!     


Rezept für eine Torte (26 cm Ø)

Für den Boden
200 g Kokosraspeln
50 g Cashewnüsse
175 g Datteln (entsteint)
 
Für den Nektarinen-Cheese
400g weisse Nektarinen (geschnitten)
400 g Cashewnüsse
80 g Kokosöl
4 EL Zitronensaft
3 EL Agavennektar (oder nach Geschmack)

Für den Brombeer-Cheese
100 g Brombeeren
150 g Cashewnüsse
40 g Kokosöl
2 EL Zitronensaft
2 EL Agavennektar (oder nach Geschmack)

Fürs Dekor
2 weisse Nektarinen
150 g Brombeeren

 
Für den Boden im Mixer die Datteln mit den Kokosraspeln zu einer klebrigen leicht körnigen Masse mixen.

Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand mit Kokosöl einfetten. Jetzt die Dattel-Kokos-Masse in die Springform geben und gut festdrücken, sodass ein glatter und gleichmässiger Boden entsteht.

Für den Nektarinen-Cheese alle Zutaten im Mixer zu einer cremigen Masse pürieren. Den Nektarinen-Cheese auf dem Dattel-Kokos-Boden verteilen und glatt klopfen.

Für den Brombeer-Cheese ebenfalls alle Zutaten im Mixer pürieren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Den Brombeer-Cheese auf der Nektarinenmasse verteilen und nun mit einem Essstäbchen durch die beiden Massen streichen, damit ein „Swirl“ entsteht.

 
Den Cheesecake im Gefrierschrank fest werden lassen.

Inzwischen die Nektarinen waschen und in feine Scheiben schneiden. Die Brombeeren ebenfalls waschen.

Sobald der Cheesecake festgeworden ist, ihn aus der Form lösen und die Nektarinen und Brombeeren auf dem Kuchen verteilen.

 
Der Cheesecake kann jetzt leicht angetaut als Eistorte oder einige Stunden später (im Kühlschrank gelagert) als Cheesecake genossen werden.
 
 
Ich wünsche Euch einen süssen Wochenstart!
 
Alles Liebe Ida

Freitag, 24. Juli 2015

Veganes Stracciatella-Eis und Chocolate-Mint-Eis

Stracciatellaeis hatte einen fast so grossen Stellenwert in meiner Kindheit wie meine geliebten Stofftiere ;). Noch heute erinnert es mich an unbekümmerte Stunden im Garten; wir Kinder badeten in einem kleinen Plastikwasserbad, das meine Mutter aufgestellt hatte und spielten ausgelassen auf der Wiese. Nachdem wir von diesem Spass ganz erschöpft waren, brachte uns meine Mutter immer Stracciatellaeis, das wir, von oben bis unten verdreckt, aber mit einem Strahlen im Gesicht, freudig entgegennahmen. Noch heute steht es für mich irgendwie für gute Laune, deshalb ist es schade, dass ich aufgrund meiner Entscheidung, vegan zu leben, so lange darauf verzichten musste. Bis heute! In letzter Zeit verspürte ich öfters Lust auf ein leckeres Eis, da kam ich auf die Idee, mal wieder eins selber zu machen. Aber nicht irgendeins, sondern das Eis meiner Kindheit. Und ich muss sagen, als ich davon kostete fühlte ich mich wirklich wieder wie acht ;). Doch um auch meinem erwachsenen Ich etwas Gutes zu tun, war dies nicht das einzige Eis, das ich heute zubereitete. Einen Teil der Eismasse, die nur aus den drei Zutaten Kokosmilch, Bananen und Schokolade besteht, habe ich nämlich noch mit Minze verfeinert und daraus entstand dann das Chocolate-Mint-Eis. Dieses ist auch unter meinen absoluten Eisfavoriten, ich kann einfach nicht genug von der Mischung Schokolade und Minze bekommen! Die Schokolade ist so süss und kräftig, die Minze leicht und so erfrischend. Wirklich, ich kann nicht verstehen, wie jemand diese Komposition nicht lieben kann ;)

 
 
 Rezept für 6 Eis am Stiel

Für das Eis
5 reife Bananen (ca. 650 g)
250 ml Kokosmilch
150 g Zartbitterschokolade
1 Handvoll frische Minzblätter (oder nach Geschmack)

Ausserdem:
Plastikbecher
Holzstiele

 
Die Bananen schälen, in Ringe schneiden und im Gefrierfach vollständig frieren. Die gefrorenen Bananenringe mit der Kokosmilch im Mixer zu einem cremigen Eis verarbeiten. Die Hälfte des Eises abschöpfen und in eine Schüssel füllen. Die andere Hälfte mit den Minzblättern mixen, damit ein Minzeis entsteht. Falls die beiden Eissorten zu flüssig sind, sie nochmals ins Gefrierfach stellen und fest werden lassen. Dabei von Zeit zu Zeit das Eis umrühren, damit sich keine Eiskristalle bilden können.

Inzwischen die Schokolade fein hacken. Sobald das Eis genug fest geworden ist, die Schokolde gleichmässig auf die beiden Eissorten verteilen.

 
Nun das Eis auf sechs Plastikbecher verteilen und in jedes Eis ein „Holzstiel“ stecken. Die Eis am Stiel nochmals im Gefrierfach komplett gefrieren bevor sie „geschleckt“ werden. :)
 

Ich wünsche Euch einen erfrischenden Eisgenuss!


Alles Liebe Ida

Sonntag, 19. Juli 2015

Mixed Summer Pickles

Gefüllte Einmachgläser werden vom Gefühl her doch eher für den Winter aufgehoben. Aber glaubt mir, dieses eingelegte Gemüse übersteht den Sommer nicht. Eisgekühlt, knackig und mit vollem Aroma lässt es einem bei diesen Temperaturen das Wasser im Mund zusammenlaufen! Dieses Mal habe ich ausserdem meinen Einmachhorizont erweitert und Broccoli und Blumenkohl mit ins Boot geholt. Und das schmeckt echt bombastisch. :D Ob in einem Salat, zum gegrillten Brot oder einfach so: diesen Geschmack möchte ich im Moment bei keiner Mahlzeit vermissen ;)


Rezept ergibt vier mittelgrosse Gläser

Für den Sud
600 ml Weissweinessig (vegan)
400 ml Rotweinessig (vegan)
350 g Vollrohrzucker
Salz (ca. 6 EL)

Für das Gemüse
2 Zucchini (ca. 250 g)
1 Kohlrabi
1 Bund Radieschen
1 kleiner Broccoli (ca. 250 g)
2 Karotten (ca. 250 g)
1 kleiner Blumenkohl (ca. 250 g)
2 Frühlingszwiebeln
20 g glatte Petersilie
20 g Koriander
5 lange Chilischoten (oder nach Geschmack)


Für den Sud den Rotweinessig, Weissweinessig, Vollrohrzucker und das Salz in einer grossen Pfanne aufkochen und köcheln lassen, bis sich der Zucker und das Salz aufgelöst haben.

Jetzt die Zucchini und die Radieschen waschen und in Scheiben schneiden. Die Kohlrabe und Karotten schälen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Den Broccoli und Blumenkohl waschen, den Strunk entfernen und in kleine Röschen teilen. Die Frühlingszwiebeln und Chilischoten waschen und fein schneiden. Die Petersilie und den Koriander waschen und grob hacken.

 
Jetzt die Gläser heiss ausspülen und abtrocknen.

Nun die Karottenscheiben, die Broccoliröschen und Blumenkohlröschen im Essigsud ca. 1 – 2 Minuten köcheln lassen und mit dem übrigen Gemüse, den Chilischoten, Frühlingszwiebeln und den Kräutern auf die vier Gläser verteilen.
 
 
Den Essigsud über das Gemüse giessen und die Gläser gut verschliessen. Die Mixed Pickles vollständig auskühlen lassen und im Kühlschrank lagern. Die Pickles sind am nächsten Tag schon servierbereit und halten sich im Kühlschrank ca. einen Monat.
 
 
 Soll noch einer sagen, Einmachen sei was für Omis ;p
 
Alles Liebe Ida

Freitag, 17. Juli 2015

Rohkost Johannisbeer-Schokomousse-Torte

Johannisbeeren fristen tragischerweise eher ein Randdasein in der Beerenfamilie. Sie sind fast schon die Aussenseiter - denn viele Leute finden sie ganz einfach zu sauer. Ich finde es hingegen unglaublich schade, dass ihr zarter Geschmack so verkannt wird! Sie haben nämlich viel mehr zu bieten als nur Säure. Und ganz besonders kommen diese Aromen in Kombination mit Schokolade zur Geltung. Deshalb habe ich heute für Euch eine fruchtig-schokoladige Rohkosttorte zubereitet. Die Creme besteht aus Cashews, frischen Aprikosen, Datteln und Kakaopulver und enthält natürlich auch meine geliebten Johannisbeeren. Dass diese ihr Bad in der Schokocreme geniessen, schmeckt man einfach ;) Nach Jahren der Vernachlässigung haben sie das aber definitiv auch verdient. Ich werde mich in nächster Zeit sicher weiterhin darum kümmern, ihnen ihre wohlverdiente Aufmerksamkeit zu schenken und sie ein wenig an die Küchenfront zu bringen ;)  

 


Rezept ergibt eine kleine Torte (16 cm Ø)
 
Für den Boden
40 g Sonnenblumenkerne
60 g Cashewnüsse
50 g Datteln (entkernt)
2 EL Kakaopulver (roh oder nicht)
 
Für die Schokomousse
200 g Cashewnüsse
200 g Datteln (entsteint)
2 frische Aprikosen (ohne Stein)
3 EL Kakaopulver (roh oder nicht)
2 ½ EL Kokosöl

Ausserdem:
200 g Johannisbeeren und mehr
für das Dekor


Für den Boden zuerst im Mixer die Sonnenblumenkerne mit den Cashewnüssen grobkörnig mixen (so gross etwa wie Hirse). Danach die Datteln und das Kakaopulver zugeben und solange weitermixen, bis eine klebrige Masse entstanden ist.

Eine kleine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand mit Kokosöl einfetten.

Nun die Bodenmasse gleichmässig in die Springform drücken.

Jetzt die 200 g Johannisbeeren mit den Fingern leicht andrücken und auf dem Boden verteilen.

Für die Schokomousse alle Zutaten im Mixer zu einer feinen Crème pürieren. Die Schokoladencrème über die Johannisbeeren streichen. Die Schokomousse-Joannisbeer-Torte im Kühlschrank einige Stunden kühlen und vor dem servieren mit frischen Johannisbeeren dekorieren.
 
 
Natürlich hätte ich Euch die Torte auch gerne von innen gezeigt, aber angeschnittene Gastgeschenke machen sich meiner Erfahrung nach nicht so gut… ;)
 
 
Alles Liebe Ida

Mittwoch, 15. Juli 2015

Glutenfreie und vegane Pizza mit Süsskartoffelboden, fruchtigem Gemüsebelag und einer zarten Guacamole-Sauce

Das Anbraten von geraffelten Kartoffeln wird uns Schweizern gewissermassen schon in die Wiege gelegt. Es gibt sogar ein eigenes Schulfach, in dem den Kindern beigebracht wird, wie man die Rösti wendet ohne, dass sie zerbricht. Ok, leider nein, aber das wäre doch echt eine Überlegung wert :D! Es wundert Euch also bestimmt nicht, dass sich meine schweizerische Seele heute wieder einmal nach einem kross gebratenen Stück Kartoffelraspel sehnte. Doch als ich die Erdäpfel hervorgenommen hatte, meldete sich plötzlich mein Küchenkänguruh zu Wort. Das heisst, es hopste wild in meinem müden Kopf umher und sorgte dafür, dass ich die schönen Kartoffeln einfach fallen liess. Na toll, dachte ich, jetzt wird doch nichts aus meiner Rösti. Aber ich hatte meine kreative Kumpanin unterschätzt! Nach ihrem Willen begann ich jetzt nämlich, Süsskartoffeln zu raffeln, eine Guacamole vorzubereiten und Blumenkohl, Pfirsiche und Zuckerschoten zu rüsten. Und so langsam verstand ich, worauf sie hinaus wollte. Eine Kartoffelrösti wäre ja auch wirklich zu lahm gewesen :P Kurze Zeit später fingen die Süsskartoffelraspeln in der Pfanne an, ihren verführerischen knusprigen Duft in der Wohnung zu verbreiten. Das Wenden gelang mir (trotz mangelnden Unterrichts) und ehe ich mich versah, hatte sich die orange Rösti auf dem Teller platziert, mit einer zartgrünen Schicht Avocado bedeckt und das bissfeste, bunte Fruchtgemüse auf sich verteilt. Wow, raunte ich meinem Haustier leise zu und dann probierte ich den ersten Bissen. Ich sag, Euch ich hab selber angefangen begeistert umherzuhopsen, weil meine Röstilust, so übertroffen wurde :D Mit der cremigen Guacamole dazu und insbesondere dem fruchtigen Pfirsicharoma… Da werden sicher nicht nur Schweizer schwach ;P
 
 
 
 
Rezept ergibt vier Portionen

Für den Süsskartoffelboden
1 Süsskartoffel (ca. 400 g)
2 Zucchini (ca. 175 g)
1 Frühlingszwiebel
2 TL Kokosöl
1 cm Ingwer (geschält)
4 ½ EL Kichererbsenmehl
Salz und Chiliflocken

Für das Fruchtgemüse
200 g Blumenkohlröschen
100 g frische Zuckrschoten
1 TL Kokosöl
1 Pfirsich
1 Frühlingszwiebel
1 Chilischote
1 EL Koriander (gehackt)
Salz

Für die Guacamole
1 Avocado
1 EL Frühlingszwiebel (gehackt)
4 EL Zitronensaft
1 EL glatte Petersilie (gehackt)
1 EL Koriander (gehackt)
Salz


Als Erstes den Ofen auf 180° vorheizen.

Für den Süsskartoffelboden die Süsskartoffel schälen und mit einer Röstireibe grob reiben. Die Zucchini waschen und ebenfalls grob reiben. Die Frühlingszwiebel waschen und mit dem Ingwer fein hacken.

Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand leicht mit Kokosöl einfetten.

Nun in einer grossen Schüssel das geriebene Gemüse mit den Frühlingszwiebeln, Ingwer, dem Kokosöl, Kichererbsenmehl, Chiliflocken und Salz vermengen und alles in die vorbereitete Springform drücken.

Den Süsskartoffelboden im vorgeheizten Ofen ca. 30 – 35 Minuten backen und danach vorsichtig auf einen grossen Teller stürzen.

Inzwischen für das Fruchtgemüse die Zuckerschoten waschen, die Enden abschneiden und halbieren. Grosse Blumenkohlröschen halbieren oder vierteln. Den Pfirsich ebenfalls waschen und in Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebel und Chilischote waschen und grob hacken.

In einem Wok das Kokosöl erhitzen und die Blumenkohlröschen darin ca. 2 Minuten scharf anbraten. Nun die Kefen und den gewürfelten Pfirsich zugeben, alles mit Salz würzen und für weitere 3 – 5 Minuten unter ständigem Rühren scharf anbraten. Zuletzt die Frühlingszwiebeln, Chilischoten und Koriander untermischen und das Ganze vom Herd nehmen.

Für die Guacamole die Avocado halbieren, schälen den Kern entfernen und das Avocadofleisch mit einer Gabel zerdrücken. Den Zitronensaft, die Kräuter, Frühlingszwiebeln und den Zitronensaft untermischen und die Guacamole mit Salz abschmecken.

Die fertige Guacamole auf dem Röstiboden verteilen und die Süsskartoffelpizza mit dem Gemüse belegen.
 
 
Die Pizza in Stücke schneiden und geniessen.
 
 
Seid gespannt, was mein Känguruh als nächstes in petto hat! ;)
 
Alles Liebe Ida

Sonntag, 12. Juli 2015

Melon-Lemon-Cheesecake (raw, glutenfrei und vegan)

Ihr Melonen kommet, so kommet doch all! Ob Galia-, Charentais-, Honig- oder Wassermelone, die Natur weiss schon, warum sie uns diese Geschenke jeden Sommer bringt ;D Ich kann mir an einem heissen Nachmittag nämlich keine bessere süsse Erfrischung vorstellen. Was nicht heisst, das man sie nicht noch gekonnt in Szene setzen darf ;) Heute hat es mir die lieblich orange Charentaismelone angetan und weil die Sonne gerade ihre Höchstleistungen erbrachte, war ausserdem wieder einmal die unüberhörbare Lust auf eine eisgekühlte Raw-Torte in mir erwacht. Als ich schliesslich meine schönen Souvenir-Zitronen aus Amalfi auf dem Tisch erblickte, war die Torte vor meinem geistigen Auge (und meinen geistigen Geschmacksknospen) komplett. Die Säure der Zitronen lässt die Komposition noch erfrischender und kühlender werden und bringt natürlich auch ihr ganz eigenes Aroma rein. Die Melone habe ich sowohl im Topping als auch in der Cheese-Masse (gemeinsam mit Cashewnüssen) verarbeitet, wodurch letztere eine unschlagbare Samtigkeit erhalten hat! Ein Sommerwölkchen in Kuchenform also ;) Die rohköstliche Tortenvariation hat dann auch von der ganzen Familie viel Lob eingeheimst. Ganz besonders gefreut hat mich das bei unserem neuesten Mitglied ;) Vielleicht steht bei Euch ja ebenso bald ein passender Anlass für diese zarte Schönheit vor der Tür  -  oder Ihr wollt einfach mal wieder auf Wolke 7 :P



Rezept für eine kleine Springform (16 cm Ø) und vier Minitörtchen
Für den Boden
150 g getrocknete Aprikosen
150 g Mandeln
 
Für die Cheese-Masse
300 g Cashewnüsse
275 g Charantais Melone (geschnitten)
50 g Kokosöl
Saft einer Zitrone
25 g Agavennektar oder -dicksaft

Ausserdem:
175 g Charantais Melone (in kleine Würfel geschnitten)

Für das Topping
250 g Charantais Melone (geschnitten)
¼ - ½ Bio-Zitrone


In einem leistungsstarken Mixer für den Boden die Aprikosen mit den Mandeln mixen, bis eine klebrige Masse entstanden ist. Den Boden eine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand mit Kokosöl einfetten. Einen grossen Teil der Aprikosen-Mandel-Masse in die vorbereitete Springform drücken. Die restliche Masse auf die Böden vier kleiner Aluförmchen aufteilen.

Nun für die Cheese-Masse die Cashewnüsse mit den 275 g Melonenstücken, dem Kokosöl, dem Zitronensaft und dem Agavendicksaft im leistungsstarken Mixer zu einer feinen cremigen Masse pürieren. Nun die 175 g Melonenwürfel unter die Masse mischen und nicht mehr pürieren. Die Cheese-Masse auf die Springform und die Aluförmchen verteilen. Die Cheesecakes im Gefrierfach fest werden lassen.
 

Für das Topping die Zitrone (mit Schale) in kleine Würfel schneiden und die Melone ggf. ebenfalls noch klein würfeln. Die eisgekühlten Cheesecakes aus den Formen lösen und mit den Fruchtwürfeln garnieren. Die Cheesecakes bei dieser Hitze nur kurz antauen lassen, damit es ein richtiges Erfrischungsdessert wird.
 

Anmerkungen: Die Cheesecakes können auch im Kühlschrank gekühlt und aufbewahrt werden.


Geniesst diese fruchtige Erfrischung am besten genau wie ich mit Euren Allerliebsten! :)

Alles Liebe Ida

Dienstag, 7. Juli 2015

Knackige Süsskartoffel-Spaghetti-Pfanne mit Sommergemüse, Kokos und karamallisierten Cashewnüssen

Weizenspaghetti? Vollkornspaghetti? Zucchinispaghetti? Neeein, Süsskartoffelspaghetti!! Ich verspreche, das wird Eure Nudelwelt revolutionieren :D Die milde Süsse dieser Spaghetti wickelt einem einfach um den Finger. Und bei der Kombination mit knackiger Paprika, Zuckerschoten, erfrischendem Ingwer und der fantastischen Garam Masala-Gewürzvielfalt lässt sich der Finger bzw. die Gabel auch bereitwillig umwickeln ;) Für den ultimativen Biss bieten sich ausserdem die karamellisierten Cashewnüsse an. Herz, was will man mehr? Glücklicherweise steht das Gericht auch in Nullkommanichts auf dem Tisch, d.h. selbst wenn unangemeldete Gäste oder Familienmitglieder auftauchen, werden alle beizeiten satt ;). Ich hoffe, aber Ihr kriegt selber genug von diesem Leckerbissen ab!


Rezept ergibt zwei grosse Portionen

Für die„Spaghettipfanne“
1 Süsskartoffel (ca. 400 g)
2 Paprikas (rot und gelb)
200 g Zuckerschoten
1 Pfirsich
1 TL Kokosöl
2 cm Ingwer
¼ Bio-Zitrone (mit Schale)
2 TL Garam Masala
100 ml Kokosmilch
100 ml Wasser
Salz und Chiliflocken

Ausserdem:
50 g Cashewnüsse
2 EL Ahornsirup


Die Süsskartoffel schälen und mit einem Spiralschneiden in Spaghetti schneiden. Die Paprikas Waschen, halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Die Zuckerschoten waschen und halbieren. Den Pfirsich ebenfalls waschen, halbieren und in dünne Schnitze schneiden. Die Zitrone und Frühlingszwiebel waschen und in feine Scheiben schneiden. Den Ingwer schälen und fein hacken.

Das Kokosöl im Wok erhitzen und die Paprikastreifen ca. 1 Minute darin scharf anbraten. Jetzt die Zuckerschoten, Frühlingszwiebeln, Zitrone und Pfirsich zugeben. Das Gemüse mit dem Ingwer, Garam Masala, Salz und Chiliflocken würzen und ca. 2 Minuten braten. Nun das Gemüse mit der Kokosmilch und dem Wasser ablöschen und die Süsskartoffel-Spaghetti zugeben. Den Wok noch ca. 2 – 3 Minuten braten und nochmals mit Salz und Chiliflocken würzen.

Inzwischen die Cashewnüsse in einer beschichteten Bratpfanne (ohne Fett) rösten, bis sie Farbe angenommen haben. Danach den Ahornsirup zugeben und die Nüsse damit ummanteln. Die Cashewnüsse kurz abkühlen lassen und auf der „Spaghettipfanne“ anrichten.
Ich wünsche Euch einen tollen Genuss an einem hoffentlich lauen Sommerabend! :)
Alles Liebe Ida

Donnerstag, 2. Juli 2015

Low Carb Kichererbsenckracker mit Auberginenkaviar (vegan und glutenfrei)

Kennt Ihr das Land, wo die Zitronen blühn, im dunklen Laub die Goldorangen glühn..? Meine Schwester Anabel hat gerade ihren Urlaub dort verbracht und konnte natürlich nicht umhin mir ein Souvenir zu besorgen  :D Als sie mit diesen wunderschönen, stolzen und prächtigen Zitronen von der Amalfiküste (limone costa d’amalfi) in unserem Garten stand, sind mir fast die Augen ausgefallen! Wie die mich angelächelt haben! Da bekam ich richtig Lust, den sommerlichen mediterranen Zauber in einem Gericht einzufangen. Aber ganz italienisch ist es dann trotz der Zitronen nicht geworden; ich hab mir einfach gedacht, die arabischen Länder grenzen ja zum Teil auch ans Mittelmeer :D Auberginenkaviar ist nämlich eins meiner Lieblingsgerichte der arabischen Küche. So erfrischend, saftig und aromatisch. Doch mit diesem speziellen Zitronensaft von Amalfi hat er nochmal eine ganz andere Rundung bekommen (schmeckt selbstverständlich auch mit normalen Zitronen ;)). Und gemeinsam mit den Kichererbsencrackern wird wirklich jeder Bissen zu einem kurzen Eintauchen in das türkisblaue Wasser einer der schönsten Küsten der Welt. Geniesst die Erfrischung in diesen heissen Tagen!
 
Rezept ergibt zwei bis drei Portionen
 
Für die Kichererbsencracker
175 g Kichererbsenmehl
1 TL Kokosöl
8 EL Wasser
Salz
 
Für den Auberginenkaviar
2 Auberginen (ca. 650 g)
1 Paprika
1 kleine Frühlingszwiebel
1 lange Chilischote
1 Handvoll glatte Petersilie
Zitronensaft (nach Geschmack)
1 EL Olivenöl
Salz


Den Ofen auf 240° vorheizen.

Die Auberginen waschen und mit einer Gabel einige Male einstechen. Die Auberginen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Ofen backen, bis die Haut der Auberginen ganz schrumpelig und dunkel ist und die Auberginen richtig weich sind. Dies dauert ca. 40 Minuten.

Inzwischen für die Kichererbsencracker das Kichererbsenmehl mit dem Kokosöl, Wasser und Salz vermengen und gut kneten, damit der Teig geschmeidig wird. Den Teig portionsweise zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie rund ausrollen (ca. 15 cm) und dann wie ein Kuchen in acht Stücke schneiden. Mit dem restlichen Teig gleich fortfahren und die Cracker auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Die fertig gebackenen Auberginen heraus nehmen und abkühlen lassen. Den Ofen auf 180° herunterdrehen.

Nun die Cracker im Ofen ca. 20 Minuten knusprig backen.

Die abgekühlten Auberginen schälen. Hierfür die Stielansätze abschneiden und mit den Fingern die Haut abziehen. Die geschälten Auberginen ganz klein hacken und in eine Schüssel füllen.

Die Paprika waschen, halbieren, die Kerne entfernen und dann die Paprika ebenfalls sehr fein hacken. Die Frühlingszwiebel, Chilischote und Petersilie waschen und auch sehr fein hacken. Alles unter die Auberginen mischen und mit dem Zitronensaft, Olivenöl und Salz abschmecken.

 
Den erfrischenden Auberginenkaviar mit den Kichererbsencrackern geniessen.
 
 
Die Zitronen sind übrigens so riesig, dass ihr sicher noch das ein oder andere Rezept mit ihnen bei mir finden werdet :D
 
 
 
 
Alles Liebe Ida
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...